Broschüre: Endbericht zum Modellprojekt "Mütter mit Behinderungen"

Auswertung des Gesamtprojekts / Abschlußbericht

Das Ergebnis des Projektes ist in Form einer Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Neben der wissenschaftlichen Auswertung ist ein praktischer Teil erstellt worden, der als Handbuch und / oder Ratgeber für die betroffenen bzw. beteiligten Personen und Institutionen dient.

Die Broschüre zum Projekt ist erhältlich beim Mütterbüro NRW
Hospitalstr. 6, 44149 Dortmund

Tel.: 0231 I 16 21 32
Email:info@muetterbuero-nrw.de

Eine öffentliche Präsentation im Rahmen einer Fachveranstaltung in Kooperation mit Aktion Mensch bildete den Abschluss des Modellprojektes.

Der Termin dafür war der 14.05.2004, Veranstaltungsort war die Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses.

(siehe auch Pressebericht unten)

Pressebericht:

Mütter mit Behinderungen

Modellprojekt geht nach zwei Jahren zu Ende

Eine junge Mutter will mit ihrem Säugling in das Mütterzentrum Dortmund, aber sie kann nicht herein. Sie sitzt im Rollstuhl. Das Haus, das für sich bis dahin den Anspruch hatte, offen für alle zu sein, reagiert sofort. Neben der notwendigen Rampe, die schnell beschafft war, entstand die Idee für das Projekt „Mütter mit Behinderungen", das im Mai 2004 seinen offiziellen Abschluss findet.

Auf der Abschlussveranstaltung zum Modellprojekt in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses informieren die Projektleiterinnen Christiane Rischer und Anne Gockel-Werner über den Projektverlauf und die Ergebnisse. Außerdem präsentieren sie eine umfangreiche Broschüre, die die Erfahrungen und Ergebnisse des Projektes als Hille für Betroffene und für alle an der Thematik Interessierten beinhaltet.

Von 29 Mütterzentren in NRW wurden 13 aufgrund ihrer behindertenfreundlichen Räumlichkeiten in das Projekt einbezogen. In sechs Mütterzentren sind bereits feste Gruppen entstanden.

Das sind die Mütterzentren in Dortmund, Düsseldorf-Garath, Düsseldorf-Rath, Duisburg, Dülmen und Münster.

In den anderen Mütterzentren soll das Gruppenangebot weiterhin beworben werden, um auch in diesen Städten weiterhin Mütter mit Behinderungen anzusprechen.

Das Projekt hat hervorragende Resonanz erfahren und konnte umfangreiche Lobbyarbeit für Mütter mit Behinderungen leisten sowie seine Ziele erfolgreich umsetzten.

Mit etwa 100 behinderten Müttern, vereinzelt auch über die Landesgrenzen hinaus, konnte Kontakt aufgebaut werden.

Dennoch gibt es auch über das Modellprojekt hinaus den Bedarf an weiterer Unterstützung für den Personenkreis behinderter Mütter und die Notwendigkeit, das Begonnene weiterzuführen. Aus diesem Grund entstand in der Zusammenarbeit mit zahlreichen betroffenen Müttern und auch Vätern innerhalb des Projektes die Idee,

einen Landesverband von Eltern mit Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen zu gründen.

Der Verein LEBE NRW e.V. wurde am 25.04.2004 in Dortmund unter aktiver Beteiligung von Eltern aus ganz NRW gegründet.

Er ist ein Unterverband zum Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern bbe e.V. Der Landesverband soll ein Forum und die gemeinsame rechtliche Basis für weitere Aktivitäten sein. Er ist bundesweit der erste Landesverband, der sich dieser Thematik widmet.

Die Broschüre zum Projekt ist erhältlich beim Mütterbüro NRW
Hospitalstr. 6, 44149 Dortmund

Tel.: 0231 I 16 21 32
Email:
info@muetterbuero-nrw.de

Infos zum LEBE NRW e.V.:
Christiane Rischer
Tel. 0231 I 83 50 38
Email: christiane.rischer@t-online.de